1. TRI4YOU - Triathlonverein Wien. Für alle, die Schwimmen, Rennradfahren und Laufen lieber gemeinsam trainieren und auch sonst von den Gemeinsamkeiten profitieren möchten. Nach dem Motto "gemeinsam statt einsam". Nähere Infos unter www.triathlonverein-wien.at

Die 7 FMS Übungen

Folgend sind die 7 FMS-Übungen und ihre primären konditionellen Fähigkeiten, die in der jeweiligen Übung überprüft werden, angeführt. Bewusst wurden die Übungen aus dem alltäglichen Leben entnommen, damit jeder Mensch diese Übungen möglichst korrekt ohne Ausweichbewegungen oder Schmerzen durchführen kann.
Der ganzheitliche Ansatz des FMS ist einer der essentiellen Erfolgsfaktoren und kann sehr treffend mit einer Bewegungskette verglichen werden.


1. Tiefe Kniebeuge (Deep Squat)
- symmetrische Beweglichkeit der Knie und Hüfte
- Mobilität der Schultern und Brustwirbelsäule 

2. Hürdenschritt (Hurdle Step)
- Koordination, Mobilität und Stabilität der Knie und Hüfte

3. Gerader Ausfallschrittkniebeuge mit beiden Füßen (Inline Lunge)
- beidseitige Mobilität und Stabilität von Hüfte und Oberkörper

4. Schulter-Beweglichkeit (Shoulder Mobility):
- Bewegungsradius durch Innenrotation mit Adduktion bzw. Außenrotation mit Abduktion

5. Gestrecktes Beinanheben (Active Straight Leg Raise):
- Beweglichkeit der Muskeln an Hüften, Oberschenkeln und Waden

6. Rumpfstabilitäts-Liegestütz (Trunk Stability Push-up):
- Stabilität der Wirbelsäule und der Körpermitte

7. Rotations-Stabilitäts-Test (Rotational Stability):
- mehrdimensionale Stabilität des Rumpfes

Für die Testbewertung wird ein simples 3-Punkte-System verwendet, wobei maximal 21 Punkte erreicht werden können. Durch umfassende sportwissenschaftliche Erkenntnisse hat man heraus gefunden, dass sich das Verletzungsrisiko zwei bis dreimal erhöhen kann, wenn eine bestimmte Punkteanzahl nicht erreicht wird. Dieses erhöhte Verletzungsrisiko besteht auch bei einer diagnostizierten Asymmetrie. Diese liegt vor, wenn unabhängig von der Gesamt-Punkteanzahl eine Differenz zwischen der linken und rechten Seite besteht.

Wie bereits erwähnt, dient das Testergebnis als Basis für eine darauf aufbauende Trainingssteuerung. Mit einem individuellen Trainingsplan wird besonders auf die Behebung der gemessenen Defizite abgezielt.

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Bei dieser Trainingsmethode geht es um eine Verbesserung des Zusammenspiels der einzelnen Muskelgruppen in ihren jeweils spezifischen Bewegungsabläufen. Es werden also keine Übungen absolviert, in denen nur einzelne Muskelgruppen oder sogar nur einzelne Muskeln (isoliert) trainiert werden, wie dies beispielsweise bei einem klassischen Training an Fitnessgeräten der Fall ist.
Beim Functional Training wird der ganze Körper mit allen großen und kleinen Muskelgruppen trainiert. Es wird außerdem (im Gegensatz zum Gerätetraining) die tiefliegende und stabilisierende Muskulatur beansprucht, wodurch sich Bewegungsabläufe im Alltag und in so ziemlich allen Sportarten spürbar verbessern lassen. Zusätzlich wird das Gleichgewicht entwickelt und die Körper- und Gelenksstabilität optimiert. Die Funktion der Muskeln steht im Vordergrund. Die Muskeln werden so trainiert, wie man sie in ihrem natürlichen Bewegungsablauf benutzt.
Das perfekt trainierte Aussehen kommt dann von ganz alleine.

Functional Training ist nicht nur auf reine Bodyweight Übungen (Fitnessübungen mit dem eigenen Körpergewicht) beschränkt. Auch Zusatzgeräte wie Kettlebell, Sandbag, Sypoba, TRX, Tube oder Medizinball gehören durchaus dazu. Functional Training ist für Einsteiger und Fortgeschrittene geeignet und eine extrem effektive Möglichkeit, seine Fitness schnell und unkompliziert enorm zu verbessern.


Vorteile des Functional Trainings:

  • Abbau von Körperfett
  • Training des Herz-Kreislauf-Systems
  • Verbesserung von komplexen Bewegungsabläufen
  • Verbesserung der Koordination
  • Muskeln aufbauen und formen

Functional Training

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